Auswahl der Treppe – Besuch bei Treppenmeister

Heute waren wir zu Besuch im Studio der Firma Treppenmeister im Kassel. Wir erhalten unsere Holztreppe über die Firma Suckfüll und haben uns vor Ort erneut von einem Mitarbeiter der Firma Treppenmeister beraten lassen.

Kurz nach der Bemusterung im Juni haben wir uns für eine Eiche Treppe umentschieden (vorher Standard Buche). Dies war auch noch problemlos möglich. Da wir unsere komplette Einrichtung in Eiche gewählt haben, muss natürlich auch eine passende Treppe eingebaut werden. Ein weiterer Grund ist, dass es sich bei Eiche um ein höherwertiges Holz handelt und wir der Hoffnung sind, dass dies kratzfester ist. Dieser „Glaube“ wurde uns aber schnell genommen, denn auch bei einer Eiche Treppe wird man die Kratzer der Hundekrallen sehen. Ein Bekannter von uns hat eine Treppe aus Esche, auch hier sieht man unter Zuhilfenahme einer Taschenlampe, die Kratzer im Holz deutlich.

Schließlich wurde uns angeboten, dass man eine Granitplatte in das Holz einarbeitet kann. Vorteil: Man hat eine ebene Fläche, die Stufe kann in einem Durchgang gewischt werden, es entstehen weniger Kratzer (da weniger Holz). Nachteil: Die Platte sieht optisch nicht so schön aus, man sieht auch weniger von dem Holz und der Preis ist auch sehr hoch.

Was nun? Wir werden nun – so wie von Beginn an angedacht – Teppich auf die Stufen legen. Den Teppich wollen wir für jede Stufe maßschneidern lassen, wir wollen hier nicht auf „Baumarktware“ zurückgreifen, es soll schließlich hochwertig aussehen. Weiterhin haben wir uns für eine lackierte Oberfläche entschieden.

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1 Kommentar auf “Auswahl der Treppe – Besuch bei Treppenmeister
  1. Jens sagt:

    Mit Eiche habt ihr eine bessere Wahl getroffen, als mit Buche. Da Eiche grobporig ist, entsteht unter dem Lack eine Längsrillenstruktur zwischen Spät- und Frühholz. Das verringert den Glanzgrad und somit seht ihr weniger Kratzer als auf der glatten Buche. Wie du so schön schreibst sieht man Sinjas Krallenabdrücke in der relativ gleichharten Esche nur mit der Taschenlampe im Streiflicht. Somit braucht ihr nicht wirklich Granit oder Teppich. Ich bin mit unserer Wahl immer noch hochzufrieden. Teppich ist nicht wirklich lange schön und vor allem aufwendig sauber zu halten. Also lebt lieber mit den kleinen Kratzern und seht zu, dass ihr eine Treppen wählt wo man in 20 Jahren leicht die Stufen ausbauen und neu lackieren kann. Aber das soll nur meine Meinung abbilden, es ist euer Traumhaus. Gruß, der Bekannte mit der Eschentreppe von Müller in Polle.